Gesundheit: Health Marketing
Es ist sicherlich einer der spannendsten Märkte der Zukunft: Health-Marketing. Im großen und ganzen von der Öffentlichkeit unbemerkt, es sei denn, man schaut das Vorabendprogramm des ZDF oder die Auslagen in Apotheken an, wächst dieser Bereich rasant.
Klar, zum einen nimmt die Saturiertheit der Menschen zu, also brauchen sie ein Hobby, eine Beschäftigung und womit beschäftigt sich der moderne Mensch am liebsten? Mit sich. Und da ist doch Gesundheit ein super Thema.
Man isst, was gesund ist, man tut, was gesund macht und womit man gesund bleibt. Klar hat man Rücken, Wirbelsäulenprobleme und Allergien – sonst wäre es ja langweilig.
Aber das freut nicht nur das Individuum, sondern eine ganze Heerschar von Spezialisten: Apothekern, Pharmaproduzenten, Pharmareferenten und zunehmend Marketingmenschen (aus professioneller Sicht, privat sind sie schon immer schwer am Schlucken, Cremen, Reiben).
Gab es früher nur einige wenige Spezialagenturen, die sich auf den Bereich Health Marketing fokussiert haben, hat nun mehr oder weniger jedes Agenturnetzwerk (BBDO, Ogilvy, Publicis etc.) seine eigene Health-Marketing-Unit.
Und diese Einheiten wachsen, was nicht zuletzt auch Drucker freuen dürfte, denn gibt es einen Bereich, für den soviele Displays und POS-Materialien produziert werden? In Apotheken wackelt es doch in einem fort oder irgendwelche Aufsteller bieten irgendwelche Pröbchen und Infoflyer an.
Natürlich nutzt auch das Internet dieses Potenzial, aber ob Online-Apotheken wirklich relevant werden? Kann man ein PDF der Apotheken-Rundschau auf dem Klo lesen? Ja, theoretisch, aber will das wer?
Nein, nein, man will den Menschen erreichen – und sein Portemonnaie, insbesondere jene, bei denen sich die Errungenschaften der modernen Zivilisation am deutlichsten zeigen: den Rentnerinnen und Rentnern, äh, den Silver Boys, Golden Girls, Best Agern oder wie auch immer.
Sie genießen ihr Leben und wollen auch weiterhin ein langes Leben genießen. Und verfügt diese Klientel über zwei ganz elementare Faktoren, die für die Produzenten, aber auch die Marketingleute von ganz besonderem Interesse sind: Zeit und Geld.
Das Haus muss nicht mehr abbezahlt werden, es muss auch nicht mehr das neueste Auto sein und auch keine drei mehr, in der Schadensklasse ist man unten, der Platten- bzw. der CD-, der Kleider- sowie der Schuhschrank sind voll – wie auch das Konto.
Sollen das wirklich alles die Erben kriegen? Gewiss nicht und gewiss nicht so schnell. Moderne Medikamente haben unzweifelsfrei einen positiven Effekt auf die immer höhere Lebenserwartung der Menschen. Also wird Health-Marketing dafür sorgen, dass diese auch gekauft werden, damit der Einzelne sein Leben noch länger möglichst beschwerdefrei genießen kann.
Erbte man früher vielleicht schon mit Mitte 40, 50 wird man sich nun darauf einstellen müssen, dass es einem selbst wie Prince Charles gehen wird. Die Altvorderen treten einfach nicht ab. Und das wiederum hat zur Folge, dass man selbst dafür sorgen muss, dass man diesen Zeitpunkt überhaupt erlebt. Nachher überdauern einen noch die eigenen Blagen – und dann wäre ja alles Warten umsonst gewesen.
Und das wäre ja der Tod ... wenn etwas umsonst wäre ... vor allem für die Health-Marketeers. Denn für diese gilt der gleiche Zweizeiler wie für die Halbgötter in weiß:
Zwei Dinge gefährden des Doktors Brot:
a) die Gesundheit, b) der Tod!
In diesem Sinne wünschen wir ihnen und Ihnen (und uns) ein schönes, langes Leben.
Wohlsein!
Klar, zum einen nimmt die Saturiertheit der Menschen zu, also brauchen sie ein Hobby, eine Beschäftigung und womit beschäftigt sich der moderne Mensch am liebsten? Mit sich. Und da ist doch Gesundheit ein super Thema.
Man isst, was gesund ist, man tut, was gesund macht und womit man gesund bleibt. Klar hat man Rücken, Wirbelsäulenprobleme und Allergien – sonst wäre es ja langweilig.
Aber das freut nicht nur das Individuum, sondern eine ganze Heerschar von Spezialisten: Apothekern, Pharmaproduzenten, Pharmareferenten und zunehmend Marketingmenschen (aus professioneller Sicht, privat sind sie schon immer schwer am Schlucken, Cremen, Reiben).
Gab es früher nur einige wenige Spezialagenturen, die sich auf den Bereich Health Marketing fokussiert haben, hat nun mehr oder weniger jedes Agenturnetzwerk (BBDO, Ogilvy, Publicis etc.) seine eigene Health-Marketing-Unit.
Und diese Einheiten wachsen, was nicht zuletzt auch Drucker freuen dürfte, denn gibt es einen Bereich, für den soviele Displays und POS-Materialien produziert werden? In Apotheken wackelt es doch in einem fort oder irgendwelche Aufsteller bieten irgendwelche Pröbchen und Infoflyer an.
Natürlich nutzt auch das Internet dieses Potenzial, aber ob Online-Apotheken wirklich relevant werden? Kann man ein PDF der Apotheken-Rundschau auf dem Klo lesen? Ja, theoretisch, aber will das wer?
Nein, nein, man will den Menschen erreichen – und sein Portemonnaie, insbesondere jene, bei denen sich die Errungenschaften der modernen Zivilisation am deutlichsten zeigen: den Rentnerinnen und Rentnern, äh, den Silver Boys, Golden Girls, Best Agern oder wie auch immer.
Sie genießen ihr Leben und wollen auch weiterhin ein langes Leben genießen. Und verfügt diese Klientel über zwei ganz elementare Faktoren, die für die Produzenten, aber auch die Marketingleute von ganz besonderem Interesse sind: Zeit und Geld.
Das Haus muss nicht mehr abbezahlt werden, es muss auch nicht mehr das neueste Auto sein und auch keine drei mehr, in der Schadensklasse ist man unten, der Platten- bzw. der CD-, der Kleider- sowie der Schuhschrank sind voll – wie auch das Konto.
Sollen das wirklich alles die Erben kriegen? Gewiss nicht und gewiss nicht so schnell. Moderne Medikamente haben unzweifelsfrei einen positiven Effekt auf die immer höhere Lebenserwartung der Menschen. Also wird Health-Marketing dafür sorgen, dass diese auch gekauft werden, damit der Einzelne sein Leben noch länger möglichst beschwerdefrei genießen kann.
Erbte man früher vielleicht schon mit Mitte 40, 50 wird man sich nun darauf einstellen müssen, dass es einem selbst wie Prince Charles gehen wird. Die Altvorderen treten einfach nicht ab. Und das wiederum hat zur Folge, dass man selbst dafür sorgen muss, dass man diesen Zeitpunkt überhaupt erlebt. Nachher überdauern einen noch die eigenen Blagen – und dann wäre ja alles Warten umsonst gewesen.
Und das wäre ja der Tod ... wenn etwas umsonst wäre ... vor allem für die Health-Marketeers. Denn für diese gilt der gleiche Zweizeiler wie für die Halbgötter in weiß:
Zwei Dinge gefährden des Doktors Brot:
a) die Gesundheit, b) der Tod!
In diesem Sinne wünschen wir ihnen und Ihnen (und uns) ein schönes, langes Leben.
Wohlsein!
Neueste Einträge
- 16.07.2010 MS&L-Gesundheitsstudie: Wer sitzt im virtuellen Wartezimmer?
- 06.07.2010 MS&L-Gesundheitsstudie
- 01.07.2010 Politikmonitor Gesundheit
- 31.05.2010 Pollenflug-App
- 27.04.2010 Bruttowerbedaten Allergiemittel von Nielsen Media
- 26.04.2010 Preis für innovative Healthcare-Kommunikation
- 15.02.2010 Das Gesundheitswesen der Zukunft
- 15.02.2010 Kampagne zur Darmkrebsprävention für Felix Burda Stiftung
- 09.02.2010 Mediaplus gewinnt vivesco Apotheken-Partner GmbH
- 01.02.2010 Betaferon und glow gewinnen Bayer-Award
- 17.12.2009 Werbung für neue Methoden in der Krebstherapie
- 14.12.2009 Healthcare-Kommunikation für Arzneimittel zur Gewichtsreduktion
- 11.12.2009 Gesetzliche Krankenversicherungen erhöhen Werbedruck
- 03.12.2009 Professioneller Social Media-Einsatz für vivesco
- 01.12.2009 deepblue networks: Nachhilfe in Aids-Prävention
- 20.11.2009 Scholz & Friends für Online-Präventionsportal krebs-check.com
- 28.09.2009 E-Health: Die Gesundheitskarte startet
- 28.09.2009 Arztrecherche: jameda.de und BILD.de starten Kooperation
- 16.09.2009 TV-Kampagne von Ogilvy Healthworld: Thema Erektionsstörungen
- 11.09.2009 Aids ist ein Massenmörder. Reaktionen zur Kampagne.
- 10.09.2009 Compliance. Aktuelle Studie von BBDO HealthMarket Solutions
- 08.09.2009 Credible Health. Neue Strategie-Tools von Publicis Healthness
(Seite 1 von 1, insgesamt 23 Einträge)